Präsentation der Projekttage 2018

Aus alt mach neu

In dem Projekt ,,Aus alt mach neu“ unter der Leitung von Herr Scholemann restaurieren die Schüler Möbelstücke, die nicht mehr gebraucht werden.
Das Projekt fand im Keller statt, wo die Möbel vor der Übermalung repariert und geschleift wurden. Aber um die Holzmöbel (z.B ein Babybett , ein Regal und eine Schublade) mit Sprühdosen und Farben zu bemalen, haben die Schüler auf einem abgedeckten Untergrund draußen gearbeitet. Klebeband wurde auch benutzt um nur bestimmte Stellen zu übermalen.
Laut Lena, eine Schülerin, macht es ihr Spaß Möbel zu restaurieren, da man dabei seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Herr Scholemann sagte, dass es eine Verbundenheit zwischen dem Besitzer und den Möbeln gäbe, da sie einen emotionalen Wert hätten. Durch die Restauration bleiben die Möbel erhalten und so muss sich der Besitzer nicht von ihnen trennen. Aus diesen Gründen wurde das Projekt angeboten und ausgewählt.
Nachdem die Möbel restauriert wurden, erhalten sie eine höhere Qualität und ein schöneres Aussehen. Damit wurde das Ziel des Projekts erfüllt und die Schüler können die von ihnen restaurierten Stücke mit nach Hause nehmen.

Von Ezgi Tepealan und Lisa Ciccomascolo

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Afrikanische Musik

Beim Projekt „afrikanische Musik“, geleitet von Herrn Finkenrath (l.) und einem Referenten (r.) der Organisation BtE- Bildung trifft Entwicklung, der aus Sambia in Afrika kommt, geht es darum, die Vielfalt der afrikanischen Musik kennenzulernen und den Sinn dieser Musik zu verstehen. Der Zweck dieses Projekts ist es, den weitverbreiteten Irrglauben, afrikanische Musik bestehe nur aus Trommeln, zu beseitigen. Trommeln spielen zwar eine wichtige Rolle bei dieser Art von Musik, jedoch sind auch andere Instrumente wie zum Beispiel Gitarre, Keyboard oder die Marimba, ein afrikanisches Xylophon, vertreten.
Damit die Schüler*innen auch etwas über Afrika und vor allem Sambia generell lernen, werden ihnen zum Thema passende Bilder und (Musik-) Videos gezeigt und es werden entsprechende Lieder gesungen, welche die Schüler*innen bereits nach kurzer Zeit trotz Verständnisschwierigkeiten beinahe auswendig konnten. Über die gute und begeisterte Mitarbeit waren die beiden Projektleiter sehr erfreut.
Am Ende sollte dabei eine musikalische und tänzerische Präsentation entstehen, die man am Tag der Projektpräsentationen zu sehen und vor allem zu hören bekam.

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Akrobatik und Turnen

Unter der Leitung von Frau Quix konnten die (in diesem Fall nur) Schülerinnen sich im Projekt „Turnen und Akrobatik“ von ihrer sportlichen Seite zeigen. Nach einigen Minuten intensiven Aufwärmens begannen die Mädchen, verschiedene Turn- und Akrobatikübungen, teilweise mithilfe von Geräten wie Barren oder Bock, durchzuführen. Zu den wichtigsten Übungen gehörten Handstand, Rolle und Handstandüberschlag, bei welchem jedoch einige noch Probleme hatten und Hilfestellung brauchten. Mithilfe dieser Übungen soll am Ende eine Kür erstellt werden, die am Tag der Projektpräsentationen aufgeführt wurde.
Laut den Mädchen macht das Projekt Spaß und alle machen gut mit. Auf den Fotos könnt ihr eine eindrucksvolle von der Gruppe eingeübte Pyramide und einige Aufnahmen der Vorführung bewundern.

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Behindertensport erfahren

Das Projekt „Behindertensport erfahren“ beinhaltet etwas ganz Besonderes: Die Teilnehmer/-innen „werden“ auf verschiedenen Weisen zu Behinderten. Unter anderem wurden sogar Rollstühle angemietet, um darin sitzend Basketball zu spielen und erfahren zu können, wie viel Kraft behinderte Menschen aufwenden müssen, um Sport auszuüben. Außerdem wurde ein Fußballspiel mit verbundenen Augen durchgeführt, was zu Beginn bei vielen Teilnehmern/-innen für Verwirrung sorgte. Während des gesamten Projektes gab es verschiedene Phasen: Praktische Übungen und Turniere, bei denen der Sport selbst erlebt wurde, und Reflexionen, bei welchen unter anderem Portfolios angefertigt wurden, die am Präsentationstag abschließend vorgestellt wurden.

Kay Fritsch, Till Groß

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Cocktails mischen

Wir haben einen Schüler aus dem Projekt ,,Cocktails mischen'' unter der Leitung von Herrn Findeklee interviewt. In diesem Projekt werden verschiedene Cocktails gemischt und danach verkauft.

Frage: Woher habt ihr die Rezepte ?
Schüler: Unser Lehrer hat sie aus dem Internet rausgesucht.
Frage: Wieviel Aufwand braucht man dafür?
Schüler: Nicht viel, man muss die vier bis fünf Zutaten zusammenmixen. Dafür braucht man vielleicht einen Shaker, aber ansonsten ist es nicht teuer.
Frage: Gibt es Geheimzutaten?
Schüler: Wir haben keine Geheimzutaten, oder haben wir?
Anderer Schüler: Ja, pssst…
Frage: Wie mischt ihr die Zutaten, gibt es dafür Technicken?
Schüler: Nein, einfach umrühren oder in den Shaker.
Frage: Woher habt ihr die Geräte?
Schüler: Einige Sachen haben wir von zu Hause mitgebracht, andere hat unser Lehrer gekauft.
Frage: Welche Cocktails bietet ihr an?
Schüler: Wir bieten fünf verschiedene Cocktails an: Hulk, Tom & Cherry, West Side, Very Berry und Papa Schlumpf.
Frage: Welcher Cocktail wurde am meisten verkauft?
Schüler: Der West Side, welcher Rohrzucker, Minzblätter und Almdudler enthält.
Frage: Wie viel kostet ein Cocktail?
Schhüler: Zwei Euro.

Die Cocktails hatten einen großen Erfolg und viele Leute in der Schule waren mit einem Becher in der Hand zu sehen. Die Einnahmen werden an das Kinder und Jugendhospiz Balthasar gespendet.

Von Ezgi Tepealan und Lisa Ciccomascolo

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Golf - ein Sport für Senioren?

Golf-Projekt war eines der wenigen Projekte, die außerhalb der Schule stattfanden: Jeden Morgen trafen sich die Teilnehmer/-innen am Golfplatz Schloss Auel, um dort gemeinsam die Techniken des Golfens theoretisch und praktisch zu erlernen. Dazu gab es jeden Tag einen genauen Ablauf: Nach dem Abholen der Schläger und Bälle mussten sich alle erst einmal aufwärmen. Darauf folgte ein theoretischer Teil mit verschiedenen Themenschwerpunkten, in dem neue Techniken zum Schlagen des Balles vorgestellt wurden, welche dann im folgenden praktischen Teil eingeübt wurden. Dabei lag die Kunst des richtigen Spielens darin, den Ball punktgenau zu treffen und diesen dabei in eine möglichst günstige Flugbahn in die Richtung des Loches zu befördern. Am Präsentationstag mussten doch alle wieder zur Schule zurückkehren: Sie bauten auf dem Sportplatz einen Parcours und einen Informationsstand mit allen wichtigen Informationen zum Golfen auf, der von allen neugierigen Schülern, Eltern und Lehrern besucht werden konnte. Wichtig war es den Teilnehmern vor allem zu vermitteln, dass Golf kein Seniorensport – wie es oft bezeichnet wird – ist, sondern von Menschen aller Altersgruppen gespielt werden kann.
(Kay Fritsch und Marcel Traube)

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Let's dance

In dem Projekt "Let´s Dance“ geht es vor allem um zwei Dinge: Spaß an der Bewegung haben und ein Gefühl für Rhythmus entwickeln.
Unabhängig von vorherigen Tanzerfahrungen verfolgen alle Teilnehmerinnen das gleiche Ziel: Eine eigene Choreografie zu dem Titel „Sixteen Shuts“ zu entwerfen. Damit dies gelingen kann, muss ein genauer Ablauf verfolgt werden: Zu Beginn jeden Tages wärmen sich alle - mit einem beliebigen Musiktitel im Hintergrund - auf, entwickeln ihre Choreografie immer weiter und studieren diese ein, bis sie diese fehlerfrei beherrschen. Diese Arbeit wird am letzten Tag mit mehreren Live-Auftritten vor Schülern/-innen, Eltern und Lehrern belohnt.

Till Groß und Kay Fritsch

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Nähen aus dem Herzen

Schüler/innen laufen eifrig mit Scheren durch die Schule, Stoffreste türmen sich vor Biologieraum 2+3. Was ist hier bloß los?
In dem Projekt „Nähen fürs Herz“, geleitet von Frau Elvenich, Frau Mehl und Frau Bernhardt-Beyer, geht es um die Gestaltung und Wiederverwertung von Stoffen, sodass daraus etwas Neues und Eigenes entsteht.
Ich hatte das Glück, dass ich mich mit zwei der Schüler (Adrian Himmel aus der 9D und Jennifer (Jenni) Dridger aus der 8C) und einer der Lehrerinnen (Frau Elvenich) unterhalten durfte.
Zuerst das Interview mit den Schülern:
Redaktion: „Also in diesem Projekt geht es um das Nähen, wie der Name schon verrät, aber was genau macht ihr hier?“
Adrian: „Wir dürfen uns unsere Projekte, also das was wir hier Nähen, selber aussuchen. Und uns um unsere Stoffe Selber kümmern, doch wir werden durch Stoffspenden unterstützt.“
Jenni: „Zum Beispiel hat uns auch Frau Duyster mit einer Spende von Kunstleder sehr geholfen.“
Red.: „Was näht ihr Beide denn?“
Adrian: „Ich nähe einen Hoodie für eine Freundin.“
Jenni: „Ich mache eine Tasche. Ich habe aber auch einige gesehen die sich an Jacken und Kissen versucht haben.“
Red.: „Wieso habt ihr euch für dieses Projekt entschieden?“
Adrian: „Ich wollte schon immer etwas in die Richtung versuchen. Durch dieses Projekt hab ich gemerkt wie sehr mir so etwas Spaß macht, und für mich Persönlich heißt es auch nicht “Nähen mit Herz“, sondern “Nähen aus dem Herzen“.“
Red.: „Nun zu ihnen Frau Elvenich. Was wollen sie mit diesem Projekt bei den Schülern erreichen?“
Fr.Elvenich: „Das ist ganz unterschiedlich, je nachdem was die Schüler
schon können. Natürlich ist auch der ökologische Aspekt zu beachten. Wir arbeiten mit Stoffresten da man für 1 kg Baumwolle rund 10.000 Liter Wasser. Was natürlich Verschwendung ist.
Red.: „Welche Stufen sind hier vertreten?“
Fr.Elvenich: „Also gewählt haben dieses Projekt Schüler aus den Stufen 5 bis einschließlich 9.“
Red.: „Das ist ja ein relativ großes Projekt , wie viele Schüler haben dieses Projekt denn gewählt?“
Fr.Elvenich: „Es sind insgesamt 26 Schüler und Schülerinnen.“

Von dem Erfolg dieses Projektes konnten sich Schüler, Lehrer und Eltern am Presentationstag überzeugen.

(Sophie Ceglarski)

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Trampolinturnen

Das Projekt „Trampolinturnen“ hat für viel Aufsehen gesorgt, doch ist das Projekt wirklich so spannend wie es alle erwartet hatten?
Dafür befragten wir eine Teilnehmerin, Hanna Schuhl, 15 Jahre, die sehr beeindruckt von diesem Projekt ist.
Das Thema findet in der Sporthalle (3) statt, basiert auf der Erstellung einer Kür, bestehend aus Hocke, Grätsche, Sitz und Drehung, welches über zwei Tage weitestgehend ausgearbeitet werden soll. Selbst für Anfänger ist dieses Projekt klasse, denn laut Hanna, kann jeder Neueinsteiger viel Spaß dran haben, denn Fliegen ist eins der schönsten Sachen der Welt! Sie empfiehlt das Projekt sowohl an Jüngere, als auch an Ältere weiter, sie selbst würde es nächstes Jahr sogar gerne nochmal machen.
Solltest du Interesse an dem Projekt haben, dann hast du möglicherweise schon nächstes Jahr die Chance daran teilzunehmen!
Am Präsentationstag konnten alle Teilnehmer ihre Kür erfolgreich vorstellen.

Von Marcel Traube und Alexander Nowacki

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Schulleben 2017 / 2018

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