Kunst am Gymnasium Lohmar

Kunst trägt innerhalb des Fächerkanons der Schule in einer spezifischen Weise dazu bei, notwendige Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern zu entwickeln. 

Schwerpunkte am Gymnasium Lohmar:

1. Planungskompetenz: SchülerInnen lernen, ein künstlerisches Vorhaben zu planen, es in Teilschritte bzw. Vorübungen zu zerlegen und es auf individuellen Wegen zu realisieren.

2. Fehlerkompetenz: Dabei lernen sie, dass es Wege gibt, die abgebrochen werden müssen und dass manchmal neue Wege gesucht werden müssen. Es gibt nicht einen richtigen, sondern viele verschiedene Wege. Welcher gegangen wird, muss individuell begründend ausgelotet werden.

3. Zeitmanagement: Sie entwickeln ein selbst verantwortetes Zeitmanagement, indem komplexe Arbeiten zu einem bestimmten Zeitpunkt abgegeben werden müssen.

4. Frustrationstoleranz: Bei komplexen und anspruchsvollen Arbeiten entwickeln die Schülerinnen Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz, wenn begangene Wege nur in Teilschritten und über längere Zeit hinweg zu Ergebnissen führen, die für die SchülerInnen zufrieden stellend sind.

5. Offenheit für Veränderung: Künstlerische Projekte verlangen von den SchülerInnen, dass sie sich auf Neues einlassen, auf etwas, das sich im Prozess des Arbeitens erst ergibt. Das Ergebnis ist nicht vorhersehbar, es ist oft ein Wagnis, ein Sprung ins kalte Wasser.

6. Persönlichkeitsentwicklung: Durch die Konfrontation mit verschiedenen Epochen, welche ihre spezifischen Ausdrucksformen besitzen, und die ästhetische Aneignung dieser bzw. das Sich-Hineinversetzen in diese wird die Persönlichkeit der SchülerInnen entwickelt, sofern sie sich mit dem für sie Fremden konfrontieren und dieses als Möglichkeit anderer Lebensgestaltung und -auffassung erleben.

Die Fachschaft stellt sich vor:

DUYEDNHSEMHLNMAVEN

Die Fachschaft besteht aus Frau Duyster, Frau Eden, Herrn Heese, Frau Mehl, Frau Neumann und Frau Vendel.

Leistungsbewertung im Fach Kunst

Auf der Grundlage von §13 - §16 der APO-GOSt sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Kunst für die gymnasiale Oberstufe hat die Fachkonferenz im Einklang mit dem entsprechenden
schulbezogenen Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung am 15.11.2018 beschlossen.
Im Hinblick auf die Anforderungen im schriftlichen und mündlichen Teil der Abiturprüfungen ist grundsätzlich von einer Strukturierung in drei Anforderungsbereiche auszugehen,
die die Transparenz bezüglich des Selbstständigkeitsgrades der erbrachten Prüfungsleistung erhöhen soll.


Beurteilungsbereich Klausuren

Es sind drei verschiedene Aufgabenarten möglich:

Aufgabenart I: Gestaltung von Bildern mit schriftlichen Erläuterungen
Diese Aufgabenart hat ihren Schwerpunkt in einer gestaltungspraktischen Leistung im Kompetenzbereich Produktion. Im schriftlichen Anteil werden die gestalterischen Entscheidungen bezogen auf die Aufgabenstellung erläutert, reflektiert und beurteilt.

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